Paytrioten


Wann ist der Hals aber voll? Bei 10.000, 20.000 oder 30.000 im Monat? Wann denkst Du, ist dieser YTber NICHT mehr an einer Wende interessiert?

Hier entsteht eine F.A.Q. zu dem Thema #Paytrioten, damit ich mir über die Gründe meiner berechtigten Kritik nicht immer den Mund fusslig reden muss. Was soll das? Wir brauchen eine Transparenz. Ein “patritiotischer” YT-Kanal ist solange ein paytriotischer, solange er A: um “Spenden” für seine “Arbeit” bittet und sich gleichzeitig weigert, VOLLSTÄNDIGE Transparenz über seine Einnahmen herzustellen. Ein Patriot ist eben kein Klamauk-Kanalbetreiber oder Ersteller von Schminktips, deren Einnahmen natürlich vollständige Privatsache sind. Ein patriotischer Kanal wirbt damit, für die Gesamtheit der Patrioten eine informative “Arbeit” zu verrichten. Dafür fließen Spenden in nicht unbeträchtlicher Höhe, welche durchaus in SUMME aller in die Millionen im Jahr gehen. Hier sollte es Transparenz geben, damit die Spender und Unterstützer sehen, wer hat diese Spende nötig und wer nicht? Die Mehrheit der Spender (auch wenn es betuchte Großspender gibt) ist im Niedriglohn- und Geringverdiener Sektor zu finden. Oft auch H4-Bezieher, die für die Hoffnung auf Veränderung nicht selten bereit sind, ihr Letztes zu opfern. Hier sollte es eine moralische Pflicht eines Patrioten sein, seine Einnahme an diesen Spenden öffentlich zu machen, um den potentiellem Spender die Entscheidung zu ermöglichen, ob diese nicht selten vom Munde abgesparte Spende überhaupt notwendig ist. Das ist meist zu verneinen, wenn die Summe der monatlichen Spendeneinahmen eines Kanalbetreibers im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich (10.000-50.000 €) liegen. Wer sich dieser Transparenz als spendenfinanzierter Kanalbetreiber verweigert, hat die Bezeichnung PAYTRIOT mehr als verdient.

Angriff bzw Fragen gegen die Paytrioten-Kritik:

Wer das Spendenmodell kritisiert, ist nur ein Neider!

Nein, ich denke mit Recht sagen zu können, dass wenn ich dieses Spendenmodell fahren würde, ich mit ganz vorn in der Liga der Paytrioten mitspielen könnte. Wer möchte das bezweifeln? Es geht aber gegen meine moralischen Grundsätze.

Da kommen doch niemals 5-stellige Beträge im Monat rein!

Hier möchte ich nur ein kleines Beispiel aus dem kleinen Österreich bringen. Da funktioniert das bei einer kleinen Organisation so mit dem Ergebnis, dass da mittlerweile über eine Million gebunkert werden, NACHDEM sich die Protagonisten aus den Spendengeldern eine art ÜPPIGE GEHÄLTER zahlen:


Nur um zu verdeutlichen, dass es hier kummuliert wirklich um mehrere Millionen geht, die die sich in die Taschen packen. Im Beispiel ist es NUR Österreich und NUR eine Organisation. Natürlich sind nicht alle Bettler so professionell aufgestellt. Aber genau das ist das Spenden-Geschäft. Transparenz wäre dafür tödlich. http://archive.is/g7B0V

Die Spenden sind doch aber freiwillig!

Hier sind wir bei Luther, der seinen Thesenanschlag quasi fast ausschließlich durchführte und damit die Reformation einleitete, um gegen den Ablasshandel vorzugehen. Das war mit Sicherheit ein beliebtes “Argument” der Ablasshändler. “Die Leute zahlen doch freiwillig”. Es hätte Luther egal sein können, aber er wollte eben nicht, dass sich leichtgläubige Menschen von schamlosen Betrügern abzocken lassen.

Das ist doch aber sozusagen ihre Arbeit!

Arbeit ist relativ. Die meisten tun nichts Anderes als von ihrer Wohnstube oder Küche ganz normales Tagesgeschehen, welches sie sehnsüchtig aus der Mainstreampresse filtern, zu kommentieren. Dann nennen sie das in der Videobeschreibung in der Spendenaufforderung “Arbeit”. Heisst aber nicht, dass das wirklich Arbeit ist. Sie nennen es “Arbeit” um wirkliche Arbeit zu meiden. Siehe Miro W., der dankbar war, dank der Spender nicht als Erzieher arbeiten zu müssen. Den Job erledigt wahrscheinlich dann als nächstes ein umgeschulter Flüchtling.

Hey, was sind die Top-“Verdiener” nach Deiner Meinung?

Vorn denke ich ist das Prellner-Trio, wobei Haken abgeschlagen sein dürfte. Auf der Überholspur ist Peter W. mit seiner “gemeinnützigen GmbH”. Die Überschüsse werden in Form von Gehältern an den Geschäftsführer und die anderen Angestellten ausgeschüttet. Ergo: Kein Gewinn. Er ist Unternehmensprofi und klar ist ein Geschäftssegment mit mehreren Millionen Spendenumsatz im Jahr für die Profis interessant. Sehr weit vorn auch Neverforgetniki, der es genau durchgeplant dahingearbeitet hat. Zuerst immer Sinnloskommentare unter AfD-Videos, dann seine ersten Tageskommentare im Look des Schwiegermutter-Traums im DG-Pulli (wechselnde Designer-Klamotten). Er macht keinen Hehl daraus. Schrang (auch weit vorn) hat ihn dann unter die Fittiche genommen und gab vermutlich den Tipp zum Buch. a la “Schreib das was Du in den Videos laberst nochmal auf, dann verkaufen wir den Idioten das gleiche nochmal, erzählen dann noch, Amazon würde den Verkauf behindern, die sollen alle Kommentare schreiben”. Das ist alles Profi-Masche. Hut-Oli aus den Phillippinen hat mit seinen knapp 2000 Bezahl-Telegram-Abonnenten a mindestens 5,99 bei durchschnittlichen Lebenshaltungskosten von 300-400 € auf den Phillippinen auch ausgesorgt. Wen habe ich denn vergessen? Kenne die ja nicht alle. Schreibt´s in die Kommentare.

Das sind doch aber alles sympathische Menschen, der Martin, der Tim und der Nicki!

Das stelle ich nicht in Abrede. Wie soll man auch als Unsympath unsichtbare Stoffe, bzw. Worte verkaufen können? Es sind Verkäufer und natürlich sind sie jeder für seine Zielgruppe zugeschnitten, höchstsympathische Menschen. Vollständige Einnahme-Transparenz würde die Kritiker zum Schweigen bringen, weil sich das Spendenaufkommen dann automatisch regulieren würde.

Die FAQ geht weiter, wird ausgebaut. UMGEHEND!

Also wann ist der Hals voll? Reichen 10.000 oder 20.000 im Monat oder müssen es 30.000 sein? Deswegen Transparenz, dann ist die Diskussion obsolet. Also liebe Paytrioten – werdet wieder Patrioten.


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